Reifen-Außenseite an der Hinterachse 1mm stärker abgefahren

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joerghey
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Reifen-Außenseite an der Hinterachse 1mm stärker abgefahren

Beitrag von joerghey » 11.12.2015, 15:26

Mein C2 HDI 14 Bj.2004 läuft nur noch als Winterfahrzeug mit Saisonkennzeichen 11-03.
Deshalb habe ich versäumt, die Semperit Winterreifen 165/70R14 81T von hinten nach vorn durchzuwechseln.
Erst jetzt zum fälligen TÜV habe ich gemerkt, daß die Hinterreifen innen noch 2,5mm und außen nur noch 1,5mm Profiltiefe haben.
Meine Cit.-Werkststt meint, daß man an der Hinterachse den Sturtz nicht verstellen kann.
In Zukunft werde ich die Reifen dann von vorn nach hinten durchwechseln.
Hat jemand sonst noch einen Tip, wie man dieses außenseitige Abfahren vermindern kann ? Ich gehe normalerweise nicht zu wild in die Kurven :).

Ich habe ein Angebot eines Stabis für die Hinterachse aus einen VTS 1,6 122 PS für 15€. Würde das ev. helfen, falls der Stabi sich überhaupt an meine normale Hinterachse montieren läßt ?
Gruß Jörg
bisher C2 1,4 HDI Nov. bis März als Winter-Stadtsportwagen Bj.04 (208 tsd km, jetzt 11/17 verkauft), also nur noch Ganzjahresfahrzeug C4 Coupe' 135 HDI Bj.08 (165 tsd km).
Bisherige Citroen: 2CV4 Ente 23PS, 1989-2003 zwei BX TRD Break, zusammen so 600 tsd km

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Beitrag von eXtracT » 13.12.2015, 16:56

Den Stabi kann man soweit ich weiß gar nicht einzeln wechseln, sondern nur die gesamte achstraverse in der Mitte.
Das sollte zwar gehen aber nen 25er Stabi hinten im winterauto halte ich für nicht so schlau, da der Wagen dann mehr übersteuert.
Zudem ist außenseitiges abfahren an der Hinterachse sehr merkwürdig, da der C2 serienmäßig hinten negativen sturz hat und somit eigentlich eher innen abgefahren werden müsste wenn man damit nicht besoders fix durch die Kurven fährt.
Denke das die außen abgefahren sind liegt wohl an der extrem hohen Flanke der Reifen, sodass sich der Reifen selber in der Kruve verformt und auf der Außenkante läuft.

RomanL
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Beitrag von RomanL » 14.12.2015, 11:30

Nan ja, ein außen Abfahren kann auch durch defekte Radlager und durch eine -wie auch immer erzeugte- Vorspur entstehen. Der Stabi macht daran eigentlich nichts aus. Der verhindert ja nur ein Verwinden der Achse zum Fahrzeug, aber auf das Ablaufen allein hat der keinen Einfluß.
Da die Achse beim C2 eine klassische Schleppkonfiguration (Längslenker) hat, werden Sturz und Spur hinten eigentlich (konstruktiv) auf 0 eingestellt und verändern sich ja auch beim Einfedern nicht. Was also beim Bau eingestellt war, bleibt's auch später - es sei denn, es verschleißen die Lager des Lenkers.

Hier würde ich auf jeden Fall mal Radlager und Längslenkerlager gründlich anschauen - vor allem, wenn es nur auf einer Fahrzeugseite auftritt). Aufschluß gäbe da auch eine Vermessung auf der Bank...

Außen Abfahren durch strammes Kurvenwedeln muß dann aber schon mächtig wenig Luftdruck oder eine wirklcih hohe Flanke als Grund haben (was beim üblichen 185/55 und der lachhaften Hinterachsbelastung beim C2 ja nun nicht wirklich gegeben ist;-). Daß der T4 mit seinen 1.300kg auf der Vorderachse ein Flankenfresser ist, ist logisch, aber doch nicht der C2 mits einen 400kg hinten... ;-)

Wie gesagt, ich würde ihn mal vermessen lassen und dann weiterdenken.

Gruß
Roman

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joerghey
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Beitrag von joerghey » 16.12.2015, 11:19

Danke extract und Roman für Eure Auskünfte !
Das mit dem Stabi kann man also vergessen.
Ich werd mal regelmäßig von hinten nach vorn durchwechseln und mehr auf den Luftdruck hinten achten, den hab ich selten kontrolliert, da hinten kaum Gewicht drauf ist.
Gruß Jörg
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RomanL
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Beitrag von RomanL » 16.12.2015, 14:02

Man kann ihn wechseln, nur wird er nicht das Problem bekämpfen, was Du eventuell hast. Laß die Gelenke mal mit nem Brecheisen durchhebeln! Dann ist man schon eine Ecke schlauer.
Oder wie schon gesagt: mal für'n Fuffi vermessen lassen. Auch dabei kommt oft so manches zu Tage, was man nicht bemerkt hat ;-)

Gruß
Roman

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